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14.06.2008
Chor, Orchester und Figurentheater im Züblin-Haus Stuttgart-Möhringen, 2008

Phoebus und Pan

Ironie und Witz mit parodistischen Ansätzen versprüht Johann Sebastian Bachs weltliche Kantate „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde“, im Autograph mit dem Titel „Der Streit zwischen Phoebus und Pan“. Unter der Leitung von Veronika Stoerzenbach präsentierte der Akademische Chor, das Akademische Orchester der Stuttgarter Universität sowie das Figurentheater der Musikhochschule in Stuttgart Bachs Kante im Züblin-Haus. Abermals betraute die Züblin AG die GEMCO Veranstaltungsmedien GmbH mit der Umsetzung von Bühne und Lichttechnik. Die bereits vorhandene Bühne vergrößerten die Scharnhäuser Veranstaltungstechniker auf 32 qm mit professioneller Absturzsicherung. Extra für den Chor wurde die hintere Tribünenreihe um 1 m, in Form einer Treppenerhöhung, gestuft und mit Geländer umrandet. Für die perfekte Showbeleuchtung installierten die Lichtplaner am Mittelsteg vier Arri Studio 2000 Fresnel Stufenlinsenscheinwerfer. Sechs schwarze Arri Junior 650 PLUS Fresnel Stufenlinsenscheinwerfer ließen die Bühne als Rücklicht vom Steg aus erstrahlen und zwei weitere Arri Studio 2000 Fresnel Stufenlinsenscheinwerfer fanden ihren Platz auf dem Lichtmasten. Alle Scheinwerfer wurden mit Torblenden versehen, die somit für genaueste Lichteinstellung sorgten.

Rund 300 geladene Gäste verfolgten  am 14. Juni 2008 das musikalische Spektakel  mit anschließenden kulinarischen Köstlichkeiten.

Aber damit nicht genug. Weitere Vorstellungen dieses Stückes können Kunstliebhaber vom 11.07.-13.07. 2008 in Stuttgart-Möhringen bestaunen.  

Pan, der prahlerische flötenspielende Hirtengott, den die Nymphen anhimmeln, lässt sich auf einen musikalischen Wettstreit mit Phoebus Apoll, dem Gott der Künste, ein. Phoebus straft schließlich Midas, einen der beiden Schiedsrichter, der den kunstvollen Stil verachtet und für die eingängigen und volkstümlichen Melodien des Pan plädiert, mit lang gezogenen Eselsohren.

Bachs Kantate versteht sich als Kommentar zu seiner eigenen musikalischen Situation: die ignorante Musikkritik forderte damals gefällige, eingängige Musik, wohingegen  Bach selbst immer stärker zur Hochkunst drängte.



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